Unnützes Wissen aus Darmstadt

Tag für Tag begegnen uns Dinge, die erst jetzt unsere Aufmerksamkeit erregen, obwohl es sie eigentlich schon immer gibt. Es sind meist Details, die nicht lebensnotwendig sind. Und doch verwundern sie uns manchmal oder zaubern uns ein Lächeln ins Gesicht.

Für Sie haben wir unseren Blick geschärft und Fakten sowie Kurioses rund um unsere Beobachtungen in Darmstadt zusammengetragen.


  • Der „Lange Lui“ ist ohne Sockel 32 Meter hoch und damit etwa so groß, wie eines der sieben Weltwunder: der „Koloss von Rhodos“, der in der Hafeneinfahrt von Rhodos stand und den Sonnengott Helios darstellte.

    Interessanter Größen-Vergleich.

    Interessanter Größen-Vergleich

  • Die Modell-Lok im Hauptbahnhof wiegt stolze 3,2 Tonnen. Hätte man die Original-Lok in die Bahnhofshalle stellen wollen, wäre das bei einem Gewicht von 185 Tonnen deutlich komplizierter gewesen.
  • In einer alten Straßen-
    bahn ist es an einem bewölkten Tag und bei einer Außentemperatur von 22 Grad
    im Innenraum durchschnittlich
    24,6 Grad warm.
  • Möchte man sich auf der Rolltreppe an der Straßenüberführung bei der Stadtbibliothek die Schuhe binden, hat man dafür exakt 23 Sekunden Zeit.
  • Unter dieser Überführung fahren durchschnittlich 18 Autos pro Minute hindurch.
  • Die Luft ist raus? Kein Problem. Im Hauptbahnhof gibt es einen Automaten, an dem man sich Fahrradschläuche ziehen kann. Die gibt es in verschiedenen Größen und sie kosten sechs Euro pro Stück.
  • Lust auf eine kulinarische Weltreise? Im Hauptbahnhof kann man sich täglich zwischen asiatischer, türkischer, deutscher, französischer, österreichischer, italienischer oder US-amerikanischer Küche entscheiden. Guten Appetit!

    Kulinarische Weltreise im Hbf

    Kulinarische Weltreise im Hauptbahnhof

  • Ein „Nacht-WC“ sorgt im Hauptbahnhof außerdem dafür, dass man seinen Bedürfnissen auch nach 22 Uhr nachkommen kann.
  • Fährt man mit der Linie 9 vom Luisenplatz zum Böllenfalltor und schaut während der Fahrt aus dem Fenster, zeigen einem 16 öffentliche Uhren, wie spät es ist.
  • Diese Fahrt dauert übrigens durchschnittlich zehn Minuten und zehn Sekunden – bei einer Streckenhöchstgeschwindigkeit von 52 Kilometern pro Stunde. Den Topspeed haben wir in einer alten Straßenbahn gemessen, die neuen Wagen dürften schneller sein.

 

Ist Ihnen auch etwas aufgefallen? Steigen Sie aus! Wir freuen uns stets über Ihr unnützes Wissen, das Sie zum  Beispiel hier als Kommentar posten können.


Text und Zeichnungen: Hannah Blankenberg und Charlotte Seibt